Ein Fußballstadion, ein Gipfelkreuz und Dinosaurier passen eigentlich nicht in dieselbe Urlaubsgeschichte. Bei uns schon. Dazwischen lagen Wasserfälle, türkisfarbenes Wasser zwischen den Bergen, ein Schloss voller glänzender Einzelheiten und ein Abend, an dem Prag unter uns langsam die Lichter einschaltete.

Vom 20. bis zum 28. Juli 2025 sammelten wir sehr unterschiedliche Urlaubsmomente. Österreich war das Herz dieser Reise. München gehörte zum Auftakt, Prag zu den letzten Etappen – und in Kleinwelka wartete noch eine Begegnung mit einer ziemlich weit zurückliegenden Vergangenheit. Wer nur unsere Bergbilder sieht, kennt deshalb erst einen Teil der Geschichte.

Berglandschaft der bereits vorhandenen Schönleitenspitzen-Geschichte.

Berglandschaft der bereits vorhandenen Schönleitenspitzen-Geschichte.

Unser Urlaub beginnt zwischen roten Stadionrängen

Bevor die Berge auf unseren Bildern auftauchten, führte unser geplanter Zwischenstopp zur Allianz Arena. Fanshop, Museum und Stadiontour standen auf dem Programm. Wir mögen die Bayern und sind zugleich feste Magdeburg-Fans. An diesem ersten Reisetag war Platz für beides: für die Vorfreude auf Österreich und für einen Blick hinter die Kulissen eines großen Fußballstadions.

Besonders die vielen Pokale und Meisterschalen blieben uns in Erinnerung. Anschließend ging es weiter nach Lesach bei Kals am Großglockner. Aus dem großen Stadionrund wurde Bergkulisse.

Die ausführliche Geschichte gibt es bereits: Tag 1: Zwischenstopp an der Allianz Arena.

Der Jungfernsprung am zweiten Reisetag.

Der Jungfernsprung am zweiten Reisetag.

Erst Wasserrauschen, dann Gipfelblick

Am nächsten Tag gehörte dem Jungfernsprung die Bühne. Zwischen Bäumen und steilen Felsen fiel das Wasser über den grünen Hang. Ein Holzgeländer, ein Aussichtspunkt, ein gemeinsames Foto davor: Manchmal braucht ein Urlaubsmoment nicht viel mehr Kulisse.

Der Dienstag führte Lena, Felix und Ralf auf die Schönleitenspitze. Über Wiesen und felsigere Abschnitte ging es zum Gipfelkreuz. Zur Geschichte gehörten eine Kuhherde und ein ungeplanter Umweg über einen steilen Hang. Vor allem aber gehörte dieses gemeinsame Ankommen oben dazu. So ein Bild erzählt nicht nur, wo man war. Es erinnert daran, wie man dorthin gekommen ist.

Auch dieser Tag ist schon ausführlich erzählt: Mit Lena und Felix zur Schönleitenspitze.

Das Wasser lässt uns nicht los

Ein Thermenbesuch am Mittwoch setzte einen anderen Akzent zwischen die Ausflüge. Zum Familienurlaub gehört schließlich auch ein Tag, dessen Wert nicht an zurückgelegten Wegen hängt.

Danach zeigte sich Wasser noch einmal von zwei ganz unterschiedlichen Seiten. In Kaprun lag es still und türkis zwischen den Bergen. An den Staumauern wurden die Ausmaße erst richtig greifbar: winzige Menschen, große Bauwerke und eine Landschaft, in der die Wolken teilweise an den Hängen hingen. Zur Aussicht kamen die Ausstellungen rund um die Wasserkraft.

In Krimml blieb von dieser Ruhe wenig übrig. Auf unseren Fotos stehen wir vor weißem Wasser und feiner Gischt; auf einem Bild ist sogar die Nähe zum Wasser auf dem Familienfoto zu erkennen. Später führen die Bilder weiter nach oben, durch den Wald und zum oberen Fall. Derselbe Reiseabschnitt, dasselbe Element – und doch ein völlig anderer Tag.

Türkisfarbenes Wasser zwischen den Bergen bei Kaprun.

Türkisfarbenes Wasser zwischen den Bergen bei Kaprun.

Gemeinsamer Moment vor den Krimmler Wasserfällen.

Gemeinsamer Moment vor den Krimmler Wasserfällen.

Von den Bergen in die großen Räume von Schönbrunn

Am Samstag änderte sich die Kulisse grundlegend. Statt Felswänden standen in Schönbrunn reich geschmückte Zimmer, Kronleuchter, große Spiegel und glänzende Böden vor uns. Bei manchen Räumen lohnt schon die Decke einen eigenen Blick.

Draußen ging die Geschichte weiter: mit dem gelben Schloss, den Gartenanlagen und den Blicken zurück über das Gelände. Die Reise hatte damit eine neue Farbe bekommen. Nach dem vielen Grün und Grau der Berge kamen Gold, Rot und das helle Schönbrunner Gelb hinzu.

Schloss Schönbrunn mit Gartenanlage.

Schloss Schönbrunn mit Gartenanlage.

Ein Sonntag mit erstaunlich vielen Szenenwechseln

Der 27. Juli beginnt in unserer Bildfolge im Wiener Prater. Es folgen Begegnungen mit Wachsfiguren, spielerische Fotomotive und schließlich die Aussicht aus dem Riesenrad. Die roten Gondeln und das Metallgerüst gehören zu den Bildern dieses Vormittags.

Später verändert sich die Szenerie erneut: bunte Marktgänge, Spielmöglichkeiten und dann Prag. Über der Moldau entstand eines dieser Familienbilder, auf denen die Stadt den ganzen Hintergrund übernimmt. Noch später lagen die Dächer und Lichter unter einem tiefblauen Abendhimmel. Zwischen dem Prater am Morgen und diesem Blick am Abend liegen viele Eindrücke – genug für ein eigenes Kapitel.

Die Familie mit Prag und der Moldau im Hintergrund.

Die Familie mit Prag und der Moldau im Hintergrund.

Und zum Schluss stehen da plötzlich Dinosaurier

Am 28. Juli zeigt unsere Reisechronik Kleinwelka bei Bautzen. Zwischen Bäumen begegnen uns große Saurierfiguren, seltsame Urzeitwesen und Szenen aus einer sehr viel älteren Welt. Neben den riesigen Modellen wirken wir Menschen auf den Fotos angenehm klein.

Diese letzte Etappe passt gut zu unserer ganzen Reise: Wieder geht es ums Schauen, Entdecken und darum, gemeinsam ein Motiv zu finden. Ein Urlaub muss offenbar nicht bei einem einzigen Thema bleiben, um zusammenzugehören.

Eine Begegnung mit den Dinosaurierfiguren bei Kleinwelka.

Eine Begegnung mit den Dinosaurierfiguren bei Kleinwelka.

Was von diesen neun Tagen bleibt

Wenn wir die Bilder nebeneinanderlegen, entsteht mehr als eine Liste von Ausflugszielen. Da sind die großen Ansichten: Stadion, Gipfel, Staumauer, Wasserfall, Schloss und Stadtpanorama. Dazwischen liegen aber auch die Familienfotos am Geländer, die neugierigen Blicke auf eine Ausstellung und die kleinen Menschen neben den großen Dinosauriern.

Genau davon erzählt diese Reihe. Jeder Tag bekommt seinen eigenen Platz – und zusammen zeigen sie einen Urlaub, der reichlich Abwechslung in einen einzigen Sommerabschnitt gepackt hat.

Womit möchtet ihr anfangen? Mit dem Rauschen am Jungfernsprung, einem Rundgang durch Schönbrunn oder dem Tag, der uns vom Prater bis über die Dächer von Prag führt? Die einzelnen Tagesgeschichten findet ihr in der Reiseübersicht.

Tipps für eure eigene Familienreise

  • Mit einem Schwerpunkt pro Tag planen. Ein großer Ausflug plus freie Zeit lässt mehr Raum für Pausen und spontane Entdeckungen als mehrere feste Programmpunkte hintereinander.
  • Bergtage flexibel halten. Für Touren und höher gelegene Ziele kurz vorher Wetter, Zufahrt und Öffnungsstatus prüfen. Einen Thermen- oder Stadtbesuch als Alternative bereithalten.
  • Anreise und Erlebnis getrennt kalkulieren. Parkplatzsuche, Transfers, Ticketkontrolle und Rückfahrt kommen zur eigentlichen Besuchszeit hinzu.
  • Familienkosten vollständig vergleichen. Neben dem Eintritt auch Parken, Transfers, Essen und mögliche Zusatzangebote berücksichtigen. Kombi- und Familientickets nur wählen, wenn ihr die enthaltenen Angebote wirklich nutzen möchtet.
  • Eine kleine Ausflugstasche bereithalten. Trinkflaschen, Snacks, wettergerechte Kleidung und ein trockenes Tuch für Handy und Brille sind bei dieser Mischung aus Bergen, Wasser und Stadt praktisch.
  • Erinnerungen gleich festhalten. Abends zwei oder drei Lieblingsmomente notieren und Fotos nach Aufnahmetagen sortieren. Das macht aus einer großen Bildersammlung später leichter eine persönliche Geschichte.

Diese Punkte sind redaktionelle Planungsvorschläge. Die besonderen Bedingungen und offiziellen Informationen stehen bei den einzelnen Tageskapiteln.

Recherche: 4. November 2026. Planungstipps getrennt vom Reisebericht aus Juli 2025; aktuelle Preise, Termine und Bedingungen bitte über die verlinkten Betreiberseiten prüfen.

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