Manche Urlaubstage lassen sich in einem einzigen Bild zusammenfassen. Dieser Sonntag gehört nicht dazu. Er beginnt am Wiener Prater, führt durch ein Wachsfigurenmuseum und ins Riesenrad. Später folgen bunte Marktgänge – und am Abend liegt Prag unter uns.

Zwischen dem ersten und dem letzten Motiv verändert sich fast alles: Kulisse, Farben und Blickrichtung. Genau das macht diesen Tag zu einem eigenen kleinen Reisebogen. Wir waren an diesem Sonntag gemeinsam unterwegs: vom Prater über Excalibur City bis nach Prag. So wurden aus den sehr verschiedenen Stationen gemeinsame Urlaubserinnerungen.

Der Eingang zum Prater mit dem Riesenrad im Hintergrund.

Der Eingang zum Prater mit dem Riesenrad im Hintergrund.

Ein Promitreffen mit ungewöhnlich geduldigen Fotopartnern

Im Wachsfigurenmuseum war reichlich Gelegenheit für Erinnerungsbilder. Zwischen bekannten Gesichtern wechseln wir von einer Kulisse zur nächsten. Einmal geht es um Kultur und Geschichte, dann um Sport, Musik oder eine inszenierte Szene, in die man sich selbst hineinsetzen kann.

Ein spielerisches Fotomotiv zwischen den Figuren des Wachsfigurenmuseums.

Ein spielerisches Fotomotiv zwischen den Figuren des Wachsfigurenmuseums.

Die Figuren bleiben beim Fotografieren zuverlässig stehen. Wir dürfen dafür die Pose verändern. Gerade dieser kleine Unterschied macht aus einem Museumsrundgang eine andere Art von Fotoalbum: Es geht nicht nur ums Anschauen, sondern auch darum, sich selbst zwischen die Motive zu stellen.

Ein besonders ungewöhnliches gemeinsames Bild entstand in einer Kulisse mit festlicher Kleidung. Solche Aufnahmen müssen nichts über unseren Alltag erzählen. Sie dürfen einfach als spielerischer Urlaubsmoment stehenbleiben.

Ein Erinnerungsfoto in einer der inszenierten Museumskulissen.

Ein Erinnerungsfoto in einer der inszenierten Museumskulissen.

Dann geht der Blick nach draußen und nach oben

Nach den vielen Innenraumkulissen öffnete sich die Perspektive im Riesenrad. Durch die Gondel schauen wir über Dächer und Attraktionen; daneben tauchen das Gerüst und die roten Wagen aus der Nähe auf.

Aus der Gondel öffnet sich der Blick über den Prater.

Aus der Gondel öffnet sich der Blick über den Prater.

Mal nimmt die Aussicht den ganzen Blick ein, dann wieder rückt das Metallgerüst mit seinen Streben in den Vordergrund. Auch das ist ein schöner Teil dieses Tages: Nicht nur die Stadt verändert ihren Ausschnitt, sondern auch das bekannte Riesenrad zeigt aus der Nähe andere Seiten.

Das Gerüst und die roten Gondeln rücken aus der Nähe ins Bild.

Das Gerüst und die roten Gondeln rücken aus der Nähe ins Bild.

Bunte Gänge zwischen zwei Städten

Nach Wien folgt ein bunter Zwischenstopp in Excalibur City: dicht bestückte Marktgänge, Schilder, Spielmöglichkeiten und viele Farben. Nach dem Blick über Wien wird die Umgebung wieder enger und kleinteiliger. Überall gibt es etwas, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Bunte Marktgänge bei der nächsten Reiseetappe.

Bunte Marktgänge bei der nächsten Reiseetappe.

Diese Bilder bilden den Übergang zwischen den beiden großen Stadtansichten des Tages. Von der weiten Aussicht in Wien geht es hier mitten hinein ins bunte Durcheinander. Für diesen Sonntag ist das noch nicht der letzte Szenenwechsel.

Prag bekommt das letzte Wort

Am Abend stehen wir gemeinsam vor dem Panorama von Prag. Hinter uns liegen die Moldau, Dächer und Brücken. Das Familienfoto verbindet die große Stadtansicht mit dem, was unsere Reise zusammenhält: den Menschen, die auf diesen Bildern immer wieder auftauchen.

Familienfoto mit dem Blick über die Moldau und Prag.

Familienfoto mit dem Blick über die Moldau und Prag.

Dann wird das Licht dunkler. Der Himmel wird tiefblau, darunter leuchtet die Stadt. Nach all den wechselnden Eindrücken endet die Bildfolge mit einem weiten Blick.

Zum Abend verändert sich das Licht über den Dächern von Prag.

Zum Abend verändert sich das Licht über den Dächern von Prag.

Es ist ein passender Schluss für diesen Sonntag: Am Morgen noch dicht neben Wachsfiguren, zwischendurch im Riesenrad, am Abend hoch über einer anderen Stadt. Mehr als ein Motiv war hier nicht nur möglich, sondern unvermeidlich.

Und die Reise ist noch nicht ganz erzählt: Am nächsten Tag warten bei Kleinwelka große Tiere aus einer sehr viel älteren Welt. Weiter zum Urzeitfinale.

Die Wiener Stationen

Informationen zu den beiden Ausflugszielen findet ihr bei Madame Tussauds Wien und beim Wiener Riesenrad. Die persönlichen Aufnahmen und die Abfolge in diesem Bericht stammen aus unserer Reise im Juli 2025.

Tipps für euren eigenen Stadt- und Ausflugstag

  • Lieber Schwerpunkte setzen als unsere ganze Strecke kopieren. Prater, Zwischenstopps und Prag lassen sich auch auf mehrere Tage verteilen. Was für eine Familie passt, muss für eine andere nicht der richtige Tagesumfang sein.
  • Für die Wiener Stationen getrennt planen. Bei Madame Tussauds Wien und beim Wiener Riesenrad jeweils Ticketumfang, Besuchszeiten und mögliche Kombiangebote prüfen.
  • Wege und Wartezeiten mitrechnen. Für einen Stadtwechsel zusätzlich die Fahrt und Pausen einplanen; nicht mehrere knappe Termine hintereinander buchen.
  • Markt- und Spielangebote bewusst auswählen. Bei einem Zwischenstopp vorher klären, welche Bereiche ihr besuchen möchtet und welche Kosten dafür entstehen. Die genaue Lage des gewählten Angebots im Navi speichern.
  • Für einen Abendblick über Prag früh genug ankommen. Den Aussichtspunkt und den Rückweg vorab festlegen. Wer Tageslicht und Abendstimmung erleben möchte, lässt dafür bewusst freie Zeit.
  • Beim Fotografieren zusammenbleiben. An Aussichtspunkten einen gesicherten Platz wählen und Rücksicht auf andere Besucher nehmen.

Die Tipps sind Planungsvorschläge; aus unserer Bildfolge lassen sich keine verlässlichen Gesamtfahrzeiten oder allgemein passenden Tageszeiten ableiten.

Recherche: 4. November 2026. Planungstipps getrennt vom Reisebericht aus Juli 2025; aktuelle Preise, Termine und Bedingungen bitte über die verlinkten Betreiberseiten prüfen.

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