Nach unserem Zwischenstopp an der Allianz Arena konnte die Kulisse kaum stärker wechseln. Am Montag standen statt Tribünen und Stadiondach plötzlich Wald, steile Felsen und ein Wasserfall vor uns. Der Jungfernsprung bekam seinen eigenen Platz in unserer Urlaubsgeschichte – und machte deutlich: Jetzt erzählen die Berge mit.

*Der Jungfernsprung zwischen Felswand, Wald und grünen Hängen.*
Ein Wasserfall braucht keine große Ankündigung
Ein heller Wasserlauf zieht sich über die Felswand nach unten. Rundherum liegt sattes Grün. Bäume rahmen den Blick ein, während oben die Wolken über die Berge ziehen.
Vor dem Holzgeländer entstand ein gemeinsames Foto mit dem Wasserfall im Hintergrund. Es ist so ein typisches Urlaubsbild: Der Ausblick gehört dazu, aber erst mit den Menschen davor wird daraus unsere Erinnerung. Das Wasser ist hier nicht einfach Dekoration. Es gibt dem ganzen Ort seine Bewegung.

*Ein gemeinsamer Blick zum Wasserfall vom Holzgeländer aus.*
Zwischen Geländern, Wald und Talblick
Der Weg verläuft am Hang entlang, an einigen Stellen mit Holzgeländern. Einmal bleibt der Blick am Wasserfall hängen, dann wieder öffnet er sich zwischen den Bäumen in Richtung Tal. Zwischen dem Weg vor uns und dem Wasser hinter dem Geländer gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.
Gerade diese Wechsel machen den Ausflug reizvoll. Man steht nicht nur vor einem einzigen Fotomotiv. Schon ein paar Schritte verändern den Ausschnitt: mehr Wald, mehr Fels, mehr Wasser oder ein Stück Landschaft dahinter.

*Vom Weg öffnet sich der Blick zwischen den Bäumen ins Tal.*
Auf einer Informationstafel wird der Jungfernsprung als „Ort der Kraft“ vorgestellt. Der Name des Wasserfalls ist mit einer Sage verbunden. Wir mussten daraus keine große Geschichte erfinden – die Kulisse brachte bereits genug mit. Die Tafel gibt dem Ausflug noch eine zusätzliche Geschichte mit.
Ein Auftakt, der zu unserem Urlaub passt
Am Tag zuvor hatten wir im Stadion auf rote Sitzreihen und Pokale geschaut. Nun war die Landschaft selbst das große Bild. Dieser Unterschied macht für uns den Reiz der Reise aus: Nicht jeder Tag muss dem vorherigen ähneln.

*Der Weg führt mit Holzgeländern am Hang entlang.*
Der Jungfernsprung war ein passender Anfang für die Bergtage. Und während hier vor allem das Wasser den Blick nach oben zog, wartete im nächsten Kapitel ein anderes Ziel dort oben: das Gipfelkreuz der Schönleitenspitze.
Weiter in unserer Reise: Der nächste Tagesbericht ist bereits vorhanden: Mit Lena und Felix zur Schönleitenspitze.
Wenn ihr den Ort selbst kennenlernen möchtet
Der Jungfernsprung liegt bei Heiligenblut in der Nationalparkregion Hohe Tauern. Informationen zur Lage und zum Zugang bietet der Nationalpark Hohe Tauern. Unsere Fotos zeigen einzelne Stellen des Ausflugs; sie sind keine vollständige Wegbeschreibung.
Tipps für euren Besuch am Jungfernsprung
- Zeit zum Schauen lassen. Der Nationalpark beschreibt einen Rundweg von etwa zwei Kilometern und ungefähr einer Stunde. Mit Kindern, Fotostopps und Pausen zusätzliche Zeit einplanen; die Angaben sind keine gemessenen Zeiten unserer Familie.
- Feste Schuhe einpacken. Für den Weg zum Wasserfall Schuhe mit gutem Profil wählen und auf feuchte Stellen achten.
- Mit einer dünnen Regenjacke planen. In der Nähe eines Wasserfalls kann Gischt auch ohne Regen für Feuchtigkeit sorgen. Handy und Kamera bei Nichtgebrauch geschützt verstauen.
- An gesicherten Stellen fotografieren. Die vorgesehenen Aussichtspunkte nutzen und für ein Foto nicht über Geländer oder Absperrungen steigen.
- Die Geschichte mitnehmen. Die Informationstafel macht den Ortsnamen anschaulich. Mit Kindern bietet sie einen Anlass, über die Sage hinter dem Wasserfall zu sprechen.
Vor der Fahrt nachsehen: Zugang, saisonale Angaben und Anreise beim Nationalpark Hohe Tauern.
Recherche: 4. November 2026. Planungstipps getrennt vom Reisebericht aus Juli 2025; aktuelle Preise, Termine und Bedingungen bitte über die verlinkten Betreiberseiten prüfen.
Unsere Urlaubsreise weiterentdecken
- Die ganze Reise
- 20. Juli · Allianz Arena
- 21. Juli · Jungfernsprung
- 22. Juli · Schönleitenspitze
- 23. Juli 2025 · Heute zählt kein Gipfel: unser Tag im TAUERN SPA
- 24. Juli 2025 · Türkis zwischen den Bergen: unser Tag an den Kapruner Stauseen
- 25. Juli 2025 · Wenn der Wasserfall das Familienfoto übernimmt: unser Tag in Krimml
- 26. Juli 2025 · Einmal staunen wie im Schloss: unser Tag in Schönbrunn
- 27. Juli 2025 · Ein Tag, drei Welten: vom Wiener Prater bis zum Abend über Prag
- 28. Juli 2025 · Kleine Menschen, große Dinos: unser Urzeitfinale bei Kleinwelka
Eure Gedanken
Kommentare 0
Noch keine freigegebenen Kommentare.
Kommentar schreiben
Name und Kommentar sind Pflichtfelder. Bis zu 5000 Zeichen.